Wie lange in die Sonne?

08. April 2011 in Gesundheit & Pflege, Sicherheit by admin

Die Tage werden länger und das Wetter immer schöner. Die Sonne scheint und es wird wärmer. Auch jetzt kann man sich schon einen Sonnenbrand holen, wenn man nicht aufpasst. Bei unseren Kindern müssen wir das natürlich übernehmen. Hier ein paar Tipps, wie man die Kleinen vor der Sonne schützt:

  • Babys (vor allem im ersten Jahr) sollten nie der direkten Sonne ausgesetzt werden, da ihre Haut noch viel empfindlicher ist, als die von Erwachsenen. Am besten hält man sich mit dem Baby überwiegend im Schatten auf. Das gleiche gilt auch für spielende Kleinkinder. Aber Achtung. Selbst im Schatten gibt es seitlich einfallende UV-Strahlen. Daher gilt u.a. auch:
  • gut eincremen! Um diese klebrige Angelegenheit für die Kinder etwas interessanter zu gestalten, kann man z.B. mit der Sonnencreme eine Sonne auf den Bauch zaubern, oder im Gesicht kleine Punkte tupfen. Oder man lässt das Kind auch mal die Mama oder den Papa eincremen und dann umgekehrt. Das macht allen Spaß.
  • Auf den meisten Sonnencremes steht zwar, dass sie wasserfest sind, das stimmt aber nur bedingt. Während des planschens ist das Kind zwar geschützt, danach sollte man allerdings wieder nachcremen.
  • Ab einem gewissen Alter ist auch eine Sonnenbrille ein guter Schutz. Graue und braune Gläser sind dabei ideal, da sie die Farben nahezu neutral wiedergeben. Vor den seitlich einfallenden Strahlen schützen größere Gläser ganz gut. Und wichtig ist auch auf den Aufkleber für Breitband-UV-400-Schutz und das Zeichen CE zu achten, denn diese zeigen, dass die Brille auch tatsächlich gut schützt – und nicht nur gut aussieht.
  • Bei der Kleidung darauf achten, dass die Arme, die Füße und die Beine bedeckt sind. Vorzugsweise mit dicht gewebter, aber dennoch leichter Kleidung. Es gibt auch spezielle UV-Schutzkleidung. Diese sollte einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 (UPF) haben. Kleidung, die nach dem Standard 801 zertifiziert ist, ist besonders empfehlenswert.
  • Werden gerne mal vergessen, sind aber besonders empfindlich. Die Hand- und Fußrücken. Daher bitte gut eincremen. Wer schonmal einen Sonnenbrand an diesen Stellen hatte, weiß auch, wie weh das tut. Am besten cremt man dann auch gleich die Waden mit ein, denn beim spielen kann es schon passieren, dass die Hosenbeine höher rutschen. Im Sand sind Schuhe wie Clogs (die den Fuß vollständig bedecken) besser geeignet als Sandalen. Auch hier kann in den Lücken schnell mal ein Sonnenbrand entstehen.
  • Ganz wichtig ist auch die richtige Kopfbedeckung. Ein Sonnenhut ist Pflicht! Die Krempe sollte so breit sein, dass sie Gesicht und Nacken gut vor der Sonne schützt. Und trotzdem natürlich – das Gesicht gut eincremen.

Wer sich bei der Wahl der Sonnencreme unsicher ist, kann auch mal bei Ökotest nachschauen. Dort wurden verschiedene Kindersonnenschutzmittel getestet.

Und zum Schluss die große Frage: wie lange darf mein Kind denn in die Sonne?

Der Lichtschutzfaktor (LSF), der auf der Sonnencreme steht, gibt an, um wieviel länger Ihr Kind sich in der Sonne aufhalten kann, ohne dass sich die Haut rötet. Der LSF wird mit der Eigenschutzzeit der Haut multipliziert. Bei kleinen Kindern sind das höchstens 5 Minuten. Bei einem LSF von 20 kann ein zweijähriges Kind also theoretisch 100 Minuten in der Sonne bleiben. Allerdings raten Experten, höchstens die Hälfte der berechneten Zeit zu nutzen.

Fazit: Das Credo lautet: “cremen, cremen, cremen”. So wird es ein toller und sonnenbrandfreier Sommer! :-)

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So schlafen Babys richtig.

06. April 2011 in Gesundheit & Pflege, Sicherheit by admin

Zumindest nach aktuellem Stand der Dinge. In ein paar Jahren – und nach weiterer ausführlichster Forschung kommen dann bestimmt wieder ganz andere Ergebnisse heraus. :-)

Hier die wichtigesten Punkte:

  • im Elternschlafzimmer
  • im eigenen Babybett
  • auf einer guten Matratze (nicht zu hart und nicht zu weich)
  • in Rückenlage (einer der Punkte, die sich in den letzten Jahren geändert haben)
  • ohne Kopfkissen, Kuscheltier, Nestchen und Betthimmel (ich weiß, die letzten beiden sehen total hübsch aus, braucht man aber nicht und sind für das Baby auch eher ungesund, da die Luftzirkulation eingeschränkt wird und auch die Gefahr besteht, sich in diesen Dingen zu verheddern)
  • im Schlafsack (nicht zu dünn und in der richtigen Größe) Es bringt nichts einen riesen großen Schlafsack zu kaufen und zu denken, den könnte man dann einfach zwei Jahre lang benutzen. :-)
  • bei ca. 16-18 Grad
  • in absolut rauchfreier Umgebung!

Noch etwas zum Thema “im eigenen Babybett schlafen”. Hier gehen die Meinungen aktuell auch wieder auseinander. Hauptargument ist der plötzliche Kindstod. Die einen sagen, dass durch schlafen im eigenen Kinderbett das Risiko des plötzlichen Kindstod verringert wird, die anderen sagen, dass im Elternbett die Kinder nicht öfter daran sterben.

Ich kann und will hier an dieser Stelle keine der beiden Meinungen vertreten, denn das muss jeder für sich selber entscheiden.

Mehr Informationen zum sicheren schlafen findet Ihr unter www.schlafumgebung.de

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Das Angelspiel

01. April 2011 in Geschenkideen, Spielzeug by admin


Gestern haben wir zum ersten Mal das Angelspiel aus dem Schrank geholt (wir hatten uns schon vor einiger Zeit die günstige Aldi-Variante des Spiel gekauft und da war unser Sohn noch nicht soweit) und wir hatten riesig viel Spaß!

Aber fangen wir von vorne an.

Der Aufbau des Angelspiels ist eigentlich ganz einfach. Man stellt die Pappe auf, knickt sie an den dafür vorgesehenen Stellen etwas ein und bekommt dadurch ein Quadrat, das man in die passende Öffnung im Boden des Spiels stellt. Das ist dann das Meer oder auch Aquarium. Dann wird es etwas kniffliger, denn die Fische müssen erst noch alle mit den kleinen silbernen Ringen versehen werden, an denen dann der Magnet der Angel zuschnappt. Trotz Zange schmerzen die Finger danach ganz schön. Aber o.k. Nach dem Zusammenbau konnte es dann endlich losgehen. Mitgeliefert sind zwei Angeln aus Plastik. Bei mehr als zwei Spielern müssen die Angeln also weitergereicht werden.

Das Angelspiel selber macht super viel Spaß. Wir haben es allerdings noch ganz ohne “Regeln” gespielt, denn meinen knapp dreijährigen Sohn interessieren die Zahlen auf den Fischen noch nicht wirklich. Alleine die Aktion des angelns begeisterte ihn. Mir wurden dann seine Fänge immer mit den Worten überreicht: “Mami, der ist für Dich.” :-) Also haben wir uns gegenseitig Fische gefangen und was da sonst noch so im Meer “rumschwamm”, wie eine Flaschenpost, ein Gummistiefel, eine Schatztruhe u.n.m.

Die Qualität und Haltbarkeit kann ich nach einem Mal spielen noch nicht richtig beurteilen, allerdings ist die Pappkonstruktion nicht sehr stabil. Okay, bei dem Aldi-Preis habe ich aber auch nichts anderes erwartet und beschwere mich nicht. Wer da lieber etwas stabileres haben möchte, kann ja mal bei diesen Angelspielen hier nachschauen oder ein Angelspiel aus Holz kaufen. Als mein Sohn dann die Fische wieder zurückwerfen wollte, ist er oben gegen die Pappe gekommen und hat sie dabei etwas eingedrückt. Man muss also schon aufpassen.

Heute abend spielen wir jedenfalls weiter! Ich kann das Angelspiel absolut empfehlen (für Kinder ab 2,5 Jahren ist es durchaus geeignet) – auch als schönes Mitbringsel oder Geschenk. Es fördert die Handkoordination und auch die Konzentration und … macht Spaß!

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